»Christoph Mett«

Lochkamera / 21.10.2010

28.Oktober 2010

21.10.2010 14:06 – 14:17 Uhr / Christoph Mett / Die Blende f/90 bringt schöne kurze Belichtungszeiten, in diesem Fall etwa nur knapp zehn Minuten, aber leider auch eine sehr unschöne Unschärfe über das ganze Motiv. Aber man kann den Zierkohl von Christoph so gerade noch erkennen…

21.10.2010 14:10 – 14:24 Uhr / Christoph Mett

21.10.2010 14:55 – 15:09 Uhr / Christoph Mett

21.10.2010 15:03 – 15:19 Uhr / Christoph Mett

Christoph Mett – Bilder vom 21.10.2010

21.Oktober 2010

Nächster Künstler: Christoph Mett – Mi., 20.10 bis Fr., 22.10.

16.Oktober 2010

Wenn sich Christoph Mett Menschen widmet, dann intensiv und mit vielen Fragen. Und statt still Porträt zu sitzen, erzählen die Leute dem Illustrator ihre Vorlieben sowie Geschichten aus ihrem Leben. Christoph Mett hört zu, schreibt mit – und macht sich dann an die Arbeit. Das Resultat sind keine reinen Zeichnungen von Gesichtern, sondern Illustrationen mit Anhang – mal surreal, mal ironisch, mal detailgenau.

Im Rahmen der Werktage Münster wird Christoph Mett am Mittwoch (20.10.) von 17 bis 22 Uhr, am Donnerstag (21.10.) von 14 bis 18 Uhr sowie am Freitag (22.10.) von 17 bis 22 Uhr in der Stadthausgalerie (Rathausinnenhof/Platz des Westfälischen Friedens) auf seine Art Menschen aus der Stadt porträtieren. Passanten und Kunstfreunde sind eingeladen, sich selber porträtieren zu lassen oder dem Künstler bei der Arbeit zuzuschauen. Die gesammelten Werke werden schließlich Platz auf einem großen Leporello finden – einem Faltbuch mit Gesichtern und Geschichten der Stadt.

Christoph Mett ist der fünfte Künstler der Reihe Werktage Münster – einem Projekt, das nicht fertige Werke ausstellt sondern ihre Entstehung. Seit der Eröffnung im September sind bereits überaus spannende Prozesse geschehen und Werke entstanden; einen Eindruck davon gibt sein erster Beitrag auf dieser Homepage. Dort sind unter der Künstlerrubrik Christoph Mett auch bereits Werke zu sehen, die der Illustrator ihm Rahmen von „Schauraum“, der langen Nacht der Museen in Münster, gestaltet hat.

werktage@schauraum – oder: man lernt sich kennen

05.September 2010

Zehn Künstler, zehn Tageslichtprojektoren. Hunderte Menschen und Dutzende Fragen. Eine Band, ein Kurzfilm und ein Illustrator: Die Werktage Münster haben sich im Rahmen von “Schauraum” am Samstagabend zum ersten Mal dem Publikum vorgestellt. Unser Experiment nimmt damit Konturen an: Wir sind bereit, den Leuten zu zeigen, wie Kunst entsteht.

Zu erklären, warum wir von kommenden Freitag (10. September) bin in den November hinein keine fertige Kunstwerke ausstellen, sondern den Weg vom Nichts bis zur Kunst öffentlich machen, fiel uns leicht: “Weil das sonst keiner macht und endlich mal gezeigt gehört!” Und es gab viel Zuspruch: “Stimmt, ich wollte schon immer mal wissen, wie ein Songwriter arbeitet, wie ein Text entsteht.”

Die Frage aller Fragen: “Und das machen eure Künstler mit?” Ja, die Werktage-Künstler machen das mit. Sie sind Teil der Werktage, um herauszufinden, was passiert, wenn die kreative Arbeit nicht im stillen Kämmerlein oder engen Proberaum stattfindet, sondern hinter der offenen Tür der Stadthausgalerie.

Wie das werden könnte, bewiesen zwei spontanen Auftritte: Die Band Lancaster spielte zum ersten Mal in Zweierbesetzung. Eine Probe gab es nicht; das Konzert war trotzdem toll. Und wie schön dieser Raum im Rathausinnenhof klingt! Ein Hall zum Verlieben, nicht zu viel, nicht zu wenig.

Danach begann Illustrator Christoph Mett sein wunderbares Werktage-Projekt, die Menschen aus Münster zunächst kennenzulernen und dann auf eigenartige Weise auf Papier zu verewigen. Das Gemeine: Er gibt seine Porträt-Illustrationen nicht heraus, sondern sammelt sie bis zu seiner Werktage-Prästenation am 22. Oktober.

Zudem gab ein viel beachteter vokaler Film der Filmwerkstatt Münster dem Abend und dem ganzen Werktage-Projekt das Motto: “Die Gedanken sind frei.”

Folge eines langen Tages: Zwei durchgebrannte Tageslichtprojektorenglühlampen, 500 verteilte Werktage-Postkarten und große Vorfreude auf den offiziellen Startschuss am kommenden Freitag (10. September) um 18 Uhr.

Bis dahin,

andré boße