
Die meisten der wunderbaren Fotos auf diesen Seiten hat Thorsten Arendt gemacht. Der Fotograf begleitet die Werktage mit der Kamera, dokumentiert, sucht nach den Situationen, die stellvertretend für unser Konzept waren. Neben den digital aufgenommenen Fotos, die Minuten nach dem Auslösen schon online standen, hat Thorsten Arendt sich eine zweite Herangehensweise überlegt, die den gesamten Prozess gewaltig entschleunigt.
Der Fotograf setzte dazu eine Lochkamera ein und richtete sie an einer geeigneten Stelle aus, entfernte die kleine magnetische Abdeckung, von dem winzigen Loch – und im Inneren entstand in einer langen Belichtungszeit das Foto. Das Besondere daran: Thorsten Arendt nutzte dazu keine Negative, die erst einmal auf Fotopapier übertragen werden müssen, sondern direkt ein spezielles Fotopapier, das mit ein wenig Fotochemie die Szenerie festhält.
Heraus kommen Einzelstücke, die zumeist nur die Räumlichkeiten festhalten, in denen die Künstler der Werktage gelegentlich schemenhaft zu sehen sind – wenn sie sich eben einmal nicht allzu sehr bewegt haben. Entstanden sind auf diese Weise einige eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die im Laufe der Werktage ebenfalls ausgestellt werden.