09.11.2010 15.11 – 16:14 Uhr / Filmwerkstatt
09.11.2010 15.15 – 16:20 Uhr / Filmwerkstatt
09.11.2010 16.31 – 17:24 Uhr / Filmwerkstatt
09.11.2010 16.35 – 20:01 Uhr / Filmwerkstatt
26.10.2010 18:12 – 20:03 Uhr / Lancaster und der epiFUNias Gospelchor
26.10.2010 18:14 – 20:08 Uhr / Lancaster und der epiFUNias Gospelchor
27.10.2010 19:40 – 20:17 Uhr / Lancaster und Bläserensemble / Auch diesmal können die kurzen Belichtungszeiten die Unschärfe nicht wettmachen: Das ist das Aus für das Loch mit der Blende f/90!
27.10.2010 19:44 – 20:19 Uhr / Lancaster und Bläserensemble
21.10.2010 14:06 – 14:17 Uhr / Christoph Mett / Die Blende f/90 bringt schöne kurze Belichtungszeiten, in diesem Fall etwa nur knapp zehn Minuten, aber leider auch eine sehr unschöne Unschärfe über das ganze Motiv. Aber man kann den Zierkohl von Christoph so gerade noch erkennen…
21.10.2010 14:10 – 14:24 Uhr / Christoph Mett
21.10.2010 14:55 – 15:09 Uhr / Christoph Mett
21.10.2010 15:03 – 15:19 Uhr / Christoph Mett
Gegen 16.00 Uhr war ich mit Jonas Köhne vom Filmteam und mit dem Bostoner Gitarristen Jeff Platz in der Stadthausgalerie verabredet – Jonas wollte die Technik für ein Band-Interview vorbereiten und Jeff, der ab Dienstag nächster Werk/Tage-Künstler sein wird, brauchte einen unserer Gitarrenverstärker für einen Auftritt in Duisburg. Kaffeemaschine anstellen, ein wenig Ordnung im Raum machen, Thorsten Arendt beim Reparieren und Montieren der Modulorbeat-Bänke zugucken – gegen 18.00 Uhr war die Band Lancaster vollständig, so dass Jonas Köhne, Jan Telgkamp und Katharina Miggelt mit dem Band-Interview beginnen konnten (Fotos von Werk/Tage-Fotograf Thorsten Arendt):
Katharinas Fragenkatalog: Wer seid Ihr? Seit wann seid Ihr? Was wollt Ihr hier? Was erwartet Ihr? Wie arbeitet Ihr? Wie war es hier bisher? Wie waren die Gäste? Wer soll angesprochen werden? Was macht Ihr für Musik? Nun ja, das war die beste Frage: Dazu hätten wir ca. 3 Stunden etwas sagen können – wir sind zu drei Vierteln nämlich eine Quassel-Band, so dass Jan und Jonas ein paar Film-Bytes mit unserem Quatsch vollgeblasen bekommen haben. Katharina meinte zwischendurch, sie könne eigentlich auf die Fragen verzichten, wir würden sowieso schon irgendwas Sinnvolles von uns geben. Lancaster müssen das Material hinterher ja auch nicht schneiden, da kann man ja mal so den einen oder anderen Schwank aus seinem Leben erzählen…
Gegen 19.00 Uhr kamen nach und nach unsere musikalischen Gäste des Abends: Posaunist Marten Bornmann, Tenor-Saxophonist Philipp Clodt, Trompeter Manfred Pohlschmidt und mein Nachbar und Alt-Saxophonist Marc Picker (Foto: v. l. n. r.) bauten sich, ihre Notenständer und ihre Instrumente auf und wir machten uns an den ersten Lancaster-Song “The Path To Choose”.
Kardinal-Missverständnis, welches wir erst etwa gegen 20.30 Uhr abstellten, war die Idee, Lancaster müssten (akkustisch betrachtet) Platz machen für das Blech und das Holz – eben so, wie wir uns für das Cello und den Chor in Lautstärke und Wucht zurückgenommen hatten. Ein Irrtum, denn die Folge war, dass sich das Bläserensemble an uns anglich, also moderat spielte, sich unserem verhaltenen Spiel anpasste. Somit hatten die ersten Versuche nicht die Kraft, die wir uns alle wünschten. Irgendwann sagte Marc Picker im Zuge des Probens zu “Catch Me”, dass Lancaster “da hinten raus aber mal so viel Krawall machen sollten, wie sonst auch!”. Da war dann der Groschen gefallen, Gitarren lauter, Verzerrer rein – und wir ließen es endlich krachen! Dafür gab es dann den ersten Applaus der etwa 15 bis 20 Gäste (auch 2 Mitglieder des epiFUNias-Gospelchors vom Dienstag waren interessierte Zuschauer).
Kurze Pause für Lancaster gegen 21.00 Uhr, Jan, Jonas und Katharina schnappten sich unsere musikalischen Gäste für ein Interview, anschließend machten wir uns an das dritte Lancaster-Stück “Diablo”. 40 Minuten scheinen knapp, waren sie auch, aber es klappte! Und das ist in erster Linie ein Verdienst meines Nachbarn Marc Picker, der sich im Vorfeld mit uns zusammengesetzt hatte, um unser Songmaterial zu sondieren, um Ideen dazu zu entwickeln, um das Bläserensemble passend zusammenzustellen und um ausgefuchste Partitur-Entwürfe zu schreiben. Ansonsten hätten wir das auch alles völlig vergessen können – drei Songs hätten wir unvorbereitet niemals an einem Abend ausarbeiten können. Es gab also die Entwürfe, die gestrige Probe war aber tatsächlich “der Moment, in dem der Bär seine Socken zeigt!” (Marc Picker). Vielen Dank dafür, vielen Dank auch an die hervorragenden Instrumentalisten Manfred, Philipp, Marten und Marc!
“Diablo”, “The Path To Choose” und “Catch Me” – eine prima Bilanz!
Einen völlig andere Probe dürften wir heute erwarten, leider einmal ohne Sebastian, dafür mit unserem musikalischen Spezialgast und Freund Thomas Bücker alias Jean-Michel http://www.beatsbeyond.de . Möglich, dass wir heute ohne Schlagzeug auskommen werden, da die Beats und Clonks aus dem Rechner kommen könnten – aber: Das wissen Lancaster zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht, das sehen wir selbst erst dann, wenn es passiert! So wie Ihr, wenn Ihr uns besuchen kommt: Um 17.00 Uhr geht’s los, Aufbau, Soundcheck, dann Hybrid-Knöpfe-Dreh-Indie-Rock! Und wir sind, wie immer, sehr gespannt!