22.09.2010 17:59 – 21:53 Uhr / Katja Kottmann vs. Richard Helbin
27.09.2010 17:41 – 20:27 Uhr / Katja Kottmann vs. Richard Helbin
28.09.2010 12:05 – 13:24 Uhr / Katja Kottmann vs. Richard Helbin
…Katja Kottmann. Sie hat das Duell mit einem knappen Vorsprung von 3:2 Punkten gewonnen und konnte sich gegen ihren Konkurrenten Richard Helbin durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch!

Richard, der sich am Mittwoch beim Bauen verausgabt hat, begab sich in unbekanntes Terrain und schlüpfte in die Rolle des Modells. Er ließ sich vom Publikum töpfern oder zeichnen.
Nun ist er stolzer Besitzer von 13 Miniaturrichards aus Ton und 6 Zeichnungen seines Kopfes. Was er wohl mit seiner Armee vorhat…?
Sport ist ja bekanntlich Mord und deswegen versuchte Katja ihr Glück in einer örtlichen Muckibude…
Vielen Dank an alle Mutigen, die mitgemacht haben! Die ersten Ergebnisse hier…




Nach der Pleite des Vortages, stieg der Druck am Mittwoch spürbar und wir waren dementsprechend erleichtert durch Daniela Neuhaus und Gisa Pantel kreative Unterstützung erhalten zu haben.
Auf dem Plan stand ein Wettstreit in der Fachrichtung “Installation”, diesmal allerdings im Künstlerdoppel. (Team Richard, bestehend aus Richard und Daniela vs. Team Katja, bestehend aus Katja und Gisa)
Ausgangspunkt für die Installation waren alle Materialien, die sich im Raum befanden.
Als um 17 Uhr der Startschuss gegeben wurde, war der Eifer in beiden Teams groß, doch es stellte sich schnell heraus, dass Team Richard mit mehr “Bautalent” gesegnet war. Die Ereigniskarten waren nicht unbedingt hilfeich, sorgten aber für allgemeine Erheiterung z. B. durch Daniela, die majestätisch ein Shakespearsches Sonnet rezitierte und dabei durch die Installationen schlich, durch eine angehende Juristin, die ür 5 Minuten in die Installation eingesperrt wurde oder durch Richard und Daniela, die eindrucksvoll Michelangelos Pietà in einer völlig eigenen Interpretation nacheiferten.
Als der Kampf schon fast entschieden war, trumphten Katja und Gisa noch einmal mit einer herausragenden Deckenprojektion auf und auch im Huckepackbauen entpuppten sie sich als physisch überlegen….dennoch war der eindeutige Sieger Team Richard. Somit steht es 2:1 für Katja.

Nachtrag: Von Seiten des Publikums kam die Kritik auf, dass die Installation nicht durchdacht genug gewesen sei. Hierzu möchten wir anmerken, dass es uns weniger um das Endresultat ging als vielmehr um den Schaffensprozess.
Der Medientausch war eine ziemlich dumme Idee, wie sich später herausstellen sollte.
Nur mit Hilfe von Freunden (Daniela Neuhaus, Inga Krüger u. a.) konnte Katja die Aufgabe meistern ein Bild zu malen. Ganz nebenbei zerstörten wir den “Traumberuf Lehrer” eines jungen, ambitionierten Abiturienten, durch zu viel nach außen getragene Misanthropie. Sorry Jan!
Richard verweigerte sich der Aufgabe zu fotografieren vollständing und fiel stattdessen in einen mitleiderregenden Zustand, in dem er den Webmaster Tege anflehte ihm ein Handyfoto von sich zu überlassen. Eine Verzweiflungstat ohne Erfolg.
Was an den Tag nebenbei entstanden ist sieht man hier (es sind u. a. (Gemeinschafts-)Arbeiten von René Haustein, Inga Krüger, Daniela Neuhaus und Richard und Katja)
Wir verabschieden uns mit der Erkenntnis keine Universalgenies zu sein. Es steht 2:0 für Katja.









Der Einzug in die Stadthausgalerie verlief ohne erwähnenswerte Vorkommnisse und wir, Katja Kottmann und Richard Helbin, starteten frisch und motiviert in den ersten Tag unseres einwöchigen künstlerischen Turniers. Ganz dem Titel gemäß: WOW WOW WOW.
Unsere Tagesaufgabe bestand darin, ein gefundenes Objekt in der Galerie zu präsentieren- ein objet-trouvé. Unsere Streifzüge durch die münsteraner Innenstadt sollten belohnt werden:
Katja wurde fündig im Fundbüro und präsentierte solz ein künstliches,menschliches Gebiss. Gefunden am 11.4.2010 auf dem Aegidimarkt. Wie ein Beweismittel in einem Kriminalfall, ist es in einer beschrifteten Plasitiktüte aufgebaht. Spekulationen über den tragischen Verlust gab es zahlreiche. Ein Unfall vielleicht? Oder gar Absicht? Ein trotziger Versuch das hässliche Ding verschwinden zu lassen, wäre denkbar- oder aber, sein ehemaliger Besitzer trennte sich geistesabwesend und unbekümmert davon, als schnippte er ein Insekt von der Schulter.
Richard handelte gemäß der Maxime “Mehr ist mehr” und entschied sich für eine überdimensionale Jeans, mit der bereits zuvor ein Hosenspezialist in der Innenstadt für Furore gesorgt hatte. Massig steht sie da. Ist nicht mehr als eine Hose, aber ihre physische Präsenz gleicht der eines Kolosses und ist nicht zu leugnen.
Erwartungsgemäß waren die Besucher außer sich. Beide Arbeiten sorgten für Bewunderung, doch am Ende entschied Katja die erste Partie für sich. Ganze drei von fünf Besuchern stimmten für das herrenlose Gebiss und Richard zog mit seiner Hose knapp den Kürzeren.
Ein gelungener Auftakt des Duells- da waren sich alle einig!
